Das Problem ist, dass die meisten Familien mit schlechter Bonität gar nicht erst wissen, wo sie überhaupt den Hebel ansetzen müssen, um ihre Finanzen wieder in den grünen Bereich zu bringen. Sie müssten erst einmal erfahren, wofür sie ihr Geld ausgeben. Erst dann lassen sich erste Sparmöglichkeiten diskutieren.
Das extrem leicht zu bedienende Abakus Haushaltsbuch hilft bei der Analyse der Finanzen. Es erfasst zunächst alle monatlich wiederkehrenden Einnahmen wie etwa ein Gehalt, HARTZ IV oder Kindergeld. Anschließend muss sich der Benutzer nur noch um die Ausgaben kümmern. Die erfasst er, sobald sie anfallen und gibt sie der Reihe nach in das Programm ein. Jeder noch so kleine Betrag lässt sich auf diese Weise verbuchen. Wichtiger noch ist, dass die Ausgaben alle in vorbereitete - und auch frei definierbare - Kategorien eingetragen werden.
Die Entwickler wissen genau, wo die Ausgaben anfallen und haben deswegen Kategorien wie "alles rund um den PKW", "Telefon/Handy", "Hobby/Freizeit" oder "Leben" angelegt. Die einzelnen Kategorien können sich noch einmal unterteilen. Zu "Leben" gehören somit auch die Unterkategorien "Urlaub", Zigaretten", "Kleidung", "Lebensmittel" oder "Frisör". Der Grund für diese Zuordnung liegt auf der Hand, wie Chefentwickler Peter Wasmeier weiß: "Wer erst einmal schwarz auf weiß liest, wie viel Geld er jeden Monat für Zigaretten, für sein Handy oder für seine Hobbies ausgibt, der weiß im nächsten Moment auch, wo er gezielt Geld sparen kann."
Abakus-Haushaltsbuch: Warnung vor der Dispo-Überschreitung
Im Gegensatz zu vielen anderen digitalen Haushaltsbüchern richtet sich das Abakus-Haushaltsbuch gezielt an Familien und Anwender, die immer wieder einmal in Finanznöte gelangen und ihren Dispo zu sehr ausreizen. So bietet das Programm eine ganze Reihe von Funktionen an, die dabei helfen, der Schuldenfalle wieder zu entrinnen.
So erfasst die Software alle regelmäßigen Zahlungen und Abbuchungen, die den Monat oder das Quartal über anfallen - etwa in Form von Miete, Versicherungen, Abonnements, Vereinsmitgliedschaften oder sonstigen Verpflichtungen. Auf dieser Basis kann das Abakus-Haushaltsbuch nicht nur den aktuellen Kontostand zeigen, sondern auch den zu erwartenden in der Zukunft. Wer weiß, dass er bald wegen einer horrenden Versicherungsprämie ins Minus dreht, kann vorher unnötige Luxusausgaben vermeiden.
Das Programm gibt automatisch eine Warnung aus, wenn ein zuvor definierter Kontostand überschritten wird - etwa das Limit des Dispokredites. In diesem Fall wird der Assistent für Zahlungsschwierigkeiten gestartet, der bis zu sechs Lösungsvorschläge unterbreitet, um den roten Zahlen zu entkommen. So hilft das Programm gezielt dabei, eine Ratenzahlung zu vereinbaren, unwichtige Ausgaben zu verschieben, einen Vergleich anzubieten oder um Stundung zu bitten. Das Programm berechnet auch gern, wie viel Geld in Zukunft pro Monat benötigt wird, um alle anstehenden Ausgaben bedienen zu können.
Wer merkt, dass er bestimmten Verpflichtungen nicht nachkommen kann, darf nicht in die Vogel-Strauss-Politik verfallen, sondern muss sich rühren. Das Abakus-Haushaltsbuch hilft dabei, den Gläubigern einen Brief zu schreiben. Alle Gläubiger lassen sich auch mit den offenen Rechnungen zentral in einer Tabelle erfassen. So wird es möglich, allen Gläubigern auf einmal einen Serienbrief zu schreiben.
Eine Bilanz widmet sich am Ende ganz der Statistik. Sie zeigt Verluste, einen Überschuss und den niedrigsten zu erwartenden Kontostand an.
Abakus-Haushaltsbuch: 20 Tage lang kostenfrei ausprobieren
Das Abakus-Haushaltsbuch 2.6 funktioniert ab Windows 98SE bis hin zu Vista. Auf der Homepage liegt eine kostenlose Testversion zum Download (1,4 MB) bereit. Sie lässt sich 20 Nutzungstage lang verwenden. Anschließend muss die Vollversion für 8 Euro lizenziert werden. (4190 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
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